Schöner fremder Mann

Wo fange ich bloß an? Ich war fürchterlich aufgeregt. Ich lief orientierungslos durch die Wohnung auf und ab und wusste nicht, was ich zuerst tun sollte. Der Ablauf des Dates stand bereits fest und schien von dem Herrn gut durchstrukturiert. Sein Name lautete Charles und der Treffpunkt um 19 Uhr im 5-Sterne East Hotel, gleich bei mir um die Ecke. Ich setzte mich erstmals in die Abendsonne, schloss die Augen, atmete tief durch und stellte in Gedanken mein Outfit/Makeup/Frisur/Accessoire zurecht. Fragen über Fragen schwirrten mir durch den Kopf, doch es brachte nichts sich unnötig unruhig zu machen. Ich ließ das Badewasser einlaufen und legte mir währenddessen meine auserwählten Kleidungsstücke auf dem Schlafzimmerbett bereit. Ich steckte mein Handy auf die Musikvorrichtung und ließ mich von einem Radiosender beschallen und traute meinen Ohren kaum! Wie der Zufall so will lief ausgerechnet das Lied von Connie Francis mit dem Songtext „Schöner fremder Mann“. Schmunzelnd begab ich mich in die Badewanne und merkte, wie ich zur Ruhe fand. Meine Gedanken waren verrucht und heißblütig, war gespannt wer der unbekannte Charles sei. Wie er bloß ausschauen würde, wie sein Körper duften, wie er mit aufrechter Haltung vor mir stehen und mich mit seinen tiefen Blicken ausziehen und mich sinnlich mit seiner Zuge verwöhnen würde. Mein Körper wurde vor lauter Gedanken ganz erregt, sodass ich bereits spürte, wie schnell meine Körpertemperatur in die Höhe schoss. Ich kühlte mich ab, indem ich mich kurz kalt abduschte und aus der warmen Wanne stieg. Das kleine Schwarze mit dem edlen Stehkragen zog ich an, dazu meine schwarzen mit goldglänzenden Nieten besetzten Lieblings – High Heels mit der charakteristischen roten Sohle. Ja genau, die von Christian Louboutin. Mit dem Makeup hielt ich mich zurück, frischte meine noch geröteten leicht angeschwollenen Wangen mit etwas Rusch auf und verwendete einen kussfesten knallroten Lippenstift, fertig! Mit einem prüfenden Blick in den Spiegel begutachtete ich mein sorgfältig ausgewähltes Outfit. Nachdem ich die Haustür abgeschlossen hatte, stieg ich ins bestellte Taxi und stieg am 10 Minuten entferntem 5-Sterne Hotel aus. Ich setzte meinen Weg fort, schnurstracks ging ich, als kannte ich das Hotel schon in und auswendig, an den Hotelpagen vorbei in Richtung Bar. Plötzlich tippte mir jemand von hinten auf die Schulter und flüsterte mir vertraut ins Ohr: ,, Guten Abend hübsche Dame, ich habe dich erwartet, du schaust bezaubernd verführerisch aus. Ich drehte mich um und vor mir stand ein großer, eindrucksvoller Mann in einem modisch kürzer geschnittenen Sakko, sowie eine hüftig eng geschnittene Hose in einem Atlantikblau -absolut trendig dieser Kerl. Seine Augen und sein Blicke zeichneten Lust und Begierde aus. Er nahm mich liebevoll an die Hand und setzte sich mit mir an die Bar, wo bereits zwei Champagner auf uns warteten. Ich hatte das Gefühl als hätte es uns beiden die Sprache verschlagen umso länger ich ihn ansah, desto mehr hatte ich das Verlangen danach es mit ihm zu treiben, am besten sofort. Ich war im Konflikt mit mir selbst, meine Hand glitt immer wieder über seine Männlichkeit. Ich wollte nicht billig, ungeduldig oder gar unprofessionell wirken, doch es lag mir auf der Zunge und plötzlich war mir alles egal! „Ich will dich Charles, ich möchte dich spüren, in mir, aber es soll etwas Besonderes werden, ein Tag an den wir uns noch lange erinnern.“ Er erhob sich, bezahlte die Rechnung und ging mit mir Richtung Fahrstuhl. Er bestätigte den Knopf des Fahrstuhls, es schlossen sich die Türen und er rieb sich gierig mit seinem Unterkörper an mir. Ich spürte seine Erregung und wurde ganz feucht, alles kribbelte in mir. Als wir in der gewünschten Etage angelangten folgte ich Ihm, er öffnete die Tür der Suite, zog mich aufs Bett und küsste mich leidenschaftlich. Ich fing an eigenständig mein Kleid zu öffnen, Stück für Stück, und schaute ihn dabei tief in die Augen. Er starrte auf meine Brüste, meine Scheide, ich trage im Sommer meistens nichts drunter da ich es angenehm finde. Meine Hände gleiten über sein erregtes Glied, ich öffnete den Knopf seines Reißverschlusses und zog ihm die Hose aus, verschwand mit meinem Kopf immer tiefer, immer ein kleines Stückchen tiefer, bis zu seinem Schwanz. Er roch nach Bodylotion oder Duschgel, einfach frisch. Ich konnte nicht widerstehen ihn in meinem Mund zu verwöhnen und währenddessen ich ihm dabei tief in die Augen sah, fing er lustvoll an zu stöhnen. Er griff mit seinen starken Armen um meine Taille, legte mich auf den Rücken und presste meinen Oberkörper auf die Matratze, kreiste geschickt mit seinen Fingern über meine Feuchte Mitte und drang gefühlvoll in mich ein. Er war so leidenschaftlich, genauso wie ich es benötigte! Es war einfach abgöttisch.